Samstag, 31. August 2013

Die ultimative Packliste


Morgen ist es endlich soweit! um 17:05 Uhr verlassen wir München, um über Frankfurt und Johannesburg nach Kapstadt zu fliegen, wo wir (sofern alles nach Plan verläuft) am Montag um 13:15 Uhr landen werden.

Somit wurde es heute aber auch Ernst für unser Gepäck. In früheren Posts habe ich ja schon ein bisschen darüber berichtet, was wir alles auf unsere Reise mitnehmen wollen, aber wie das im Leben so ist, haben sich doch noch ein paar kleinere Änderungen ergeben. Hier ist sie aber nun: unsere ultimative Packliste! Vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen Leser, der selbst von einer Weltreise träumt :-)

Rucksack Börni (deuter act lite 50+10)

Camping-Equipment
  • Schlafsack (salewa sigma micro 800)
  • ultraleichte Isomatte (vaude)
  • Microfaserhandtuch
  • kleiner Kochtopf
  • Gaskocher
  • Taschenmesser
  • zwei Teller
  • zwei Sporks (Gabel-Löffel-Kombi)
  • zwei Tassen
  • Salz/Pfefferstreuer
  • Wasserentkeimungstabletten
  • Zeltstangen, Heringe und Reparaturset
Schuhe
  • Wanderschuhe (AKU, mit Goretex-Membran)
  • Flip Flops
  • blaue Sneakers
Vakuumbeutel mit Kleidung
  • Zip-Off-Hose 
  • kurze Hose
  • Jogginghose
  • lange Unterhose
  • hellgraues Longsleeve
  • blau-weiß kariertes Outdoorhemd
  • 3 T-Shirts (orange, blau, rot)
  • Fleecepullover
  • Fleecejacke
  • Regenjacke
  • 5 Boxershorts
  • 5 Paar Socken
  • Badehose
  • Baumwoll-Schmutzwäschebeutel
 Sonstiges
  • Reiseapotheke (die - hoffentlich - seltener benötigten Medikamente)
  • Dokumentenmappe
  • Nähset
  • Spiele für unterwegs ("The Backpacker Game", Spielkarten, Mini-Mensch ärgere dich nicht)

Auf diesem Foto seht ihr den Teil unseres Gepäcks, den wir in den beiden Rucksäcken verstaut haben.
Rucksack Kathrin (deuter act lite 45+10)
 
Camping-Equipment
  • Schlafsack (salewa sigma micro 800)
  • ultraleichte Isomatte (vaude)
  • großes und kleines Microfaserhandtuch
  • Vakuumbeutel mit Zeltplane
Schuhe
  • Wanderschuhe (AKU, mit Goretex-Membran)
  • Flip Flops
  • schwarz-weiße Ballerinas
Vakuumbeutel mit Kleidung
  • Zip-Off-Hose 
  • bequeme Freizeithose
  • Hosenrock
  • Leggings
  • hellblaues Longsleeve
  • blau-weiß gemustertes Longsleeve
  • drei Shirts (violett-kariert, gelb, schwarz-weiß gemustert)
  • ein Spaghettiträgertop
  • Fleecepullover
  • Fleecejacke
  • Regenjacke
  • 8x Unterwäsche
  • 3 BHs
  • 8 Paar Socken
  • Bikini
  • Baumwoll-Schmutzwäschebeutel
Kosmetikartikel
  • kleines Täschchen mit Seife und zwei Einwegrasierern
  • Shampoo
  • Zahnbürsten und Zahnpasta
  • Mini-Reisebürste
  • Gesichtscremes
  • kleine Niveadose
  • Deo
  • Sonnencreme
  • Haargummis
  • Nagelschere und -feile
  • Wimperntusche und Lidschatten (der kleine Luxus für unterwegs :-) )
Sonstiges
  • Stricknadeln (gegen langweilige Abende :-) )

Handgepäck Kathrin (blaue Umhängetasche von gecko)
  • Reiseführer Südafrika
  • Buch "The Good Doctor" (danke, Mareile!)
  • Kamera
  • Sonnenbrille
  • Mini-Reisekissen (aufblasbar)
  • Ohropax und Schlafmaske
  • Vorhängeschloss
  • Dokumente
  • Smartphone (auf dem Foto natürlich nicht zu sehen, da damit die Fotos gemacht wurden :-) ) 


Handgepäck Börni (alter Rucksack)
  • Buch für unterwegs
  • Tagebuch (vielen Dank an meine Eltern!)
  • Reiseapotheke für Touren
  • Mini-Reisekissen (aufblasbar)
  • Sonnenbrille
  • Kabeltasche  
  • MP3-Player
  • Fernglas
  • Dokumente 


Puuh, doch eine ganz schön lange Liste, nicht wahr? Ich hoffe, ich habe nichts vergessen! Wenn ihr Fragen zu unserem Gepäck habt, könnt ihr diese natürlich gerne über die Kommentarfunktion stellen (funktioniert auch ohne Anmeldung!).

Donnerstag, 29. August 2013

Der Umzug ist geschafft!

Vor jedem neuen Anfang muss man zuerst einmal etwas altes zu Ende bringen, und so stand uns in den letzten Tagen noch die Auflösung unserer bisherigen Wohnung bevor.

Mein letzter Umzug ist schon mehr als zwei Jahre her (in meinem Fall ist das verhältnismäßig lang :-) ), und so standen mir die Strapazen nicht mehr ganz so deutlich vor Augen, die damit immer einhergehen.

Dennoch war ich nicht gerade hocherfreut, als ich am Montagmorgen festgestellt habe, dass ich von unserem Drachenbootrennen am Wochenende schon einen ordentlichen Muskelkater im Rücken davongetragen hatte - für einen Umzug nicht gerade die allerbeste Voraussetzung :-)

Für Montagnachmittag hatte sich allerdings meine Mom angekündigt, um die ersten Kisten abzuholen, und so fingen wir gleich morgens an, die noch verbliebenen Sachen in die letzten Umzugskisten zu verpacken. Vieles hatte ich allerdings schon in den Wochen zuvor eingepackt, die Bücherregale waren bereits geleert und so kamen wir gut voran.

Als meine Mom dann mit dem ersten Schwung Kisten auf dem Heimweg war, hatten wir Platz genug unsere Möbel endgültig zu zerlegen. Nachdem wir um jeden Preis vermeiden wollten, dass der Transporter nicht ausreicht, haben wir die Möbel  wirklich komplett auseinander gebaut. Alle Schrauben haben wir fein säuberlich in Gefrierbeutel verpackt und diese entsprechend beschriftet, damit wir auch in einem Jahr noch wissen, welche Teile zu welchem Möbel gehören ;-)

Als wir am Montagabend schließlich ins Bett gingen, war eigentlich schon alles für den Umzug vorbereitet. Das war auch gut so, denn am Dienstagmorgen hatten sich meine Rückenschmerzen in etwa verdoppelt. Ich schätze, mehrere Nächte in Folge auf dem Boden zu schlafen war auch nicht gerade förderlich... also überredete ich Börni, dass wir den Transporter früher abholen sollten als geplant, um noch am selben Abend nach Hause fahren zu können. Die Aussicht, endlich wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können war einfach zu verlockend :-)

Der Nachteil daran war allerdings, dass Börni und ich schon ohne unsere Helfer mit der Beladung des Transporters anfangen mussten. Drei Stockwerke rauf und runter, rauf und runter. Was war ich froh, als dann doch noch ein paar Helfer kamen und wir gegen 19:00 endlich alles verladen hatten!

Zum Abschied bestellten wir Pizza für alle, und schließlich machten wir uns gegen 21:30 Uhr auf den Weg in die Heimat. Zum Glück verlief die Fahrt völlig ohne Überraschungen, und um kurz nach eins kamen wir endlich zu Hause an.

Glücklicherweise ging das Ausladen am Mittwochmorgen dann (auch dank der lieben Unterstützung durch meine Eltern!) superschnell. Eine Schrecksekunde gab es zwar noch, als mein Dad auf der Treppe ausrutschte und sich den Knöchel grün und blau schlug, aber nachdem er heute schon wieder Rasen gemäht hat ist es wohl doch nicht so schlimm. Schließlich konnten wir gegen zwölf Uhr mittags hinter das Thema "Umzug" ein Häkchen setzen.

Heute erinnern mich nur noch der Muskelkater und eine gehörige Anzahl blauer Flecken an die Strapazen von gestern :-)

Freitag, 23. August 2013

Und auf einmal ist es soweit - time to say goodbye

Liebes Frankfurt, liebe Frankfurter,

der heutige Blog-Eintrag ist eigentlich nur für euch, denn auch wenn mir der Abschied auf Raten noch so lang vorkam, der endgültige Abschied kommt dann doch - wie immer - ganz plötzlich. Deswegen ist es in diesen Tagen auch so still in meinem Blog, denn ich möchte noch einmal mit allen Sinnen bei euch sein und die letzten gemeinsamen Momente in vollen Zügen genießen.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich gar nicht gut im Abschiednehmen bin. Vor lauter Rührung fehlen mir nämlich meist die Worte, um zu sagen, was ich gerade fühle. Und deswegen bin ich ziemlich froh, dass ich diesen Blog schreibe, denn so habe ich noch einmal die Chance, mich für die vergangenen drei Jahre bei euch zu bedanken.

Als ich 2010 nach Frankfurt kam, war ich noch Studentin und gerade auf dem Weg ins Berufsleben. Ich weiß noch genau, wie ich zum ersten Mal mit der S-Bahn zu meiner zukünftigen Arbeitsstätte, dem Flughafen, gefahren bin, und den Blick über den Main auf die Skyline genießen durfte. Heute kenne ich diesen Anblick in allen Facetten - bei Regen, bei Sonnenschein, bei Tag und bei Nacht - und er symbolisiert für mich all die schönen Momente, die ich in dieser Stadt erleben durfte. Zum Wohnort aus rationalen Gründen auserwählt, ist Frankfurt für mich in den letzten Jahren mehr Heimat geworden, als ich es mir je erträumt hätte.

Das liegt natürlich vor allem an euch, liebe Frankfurter Freunde und Kollegen! Noch an keinem Ort, an dem ich bisher gewohnt habe, hatte ich ein solch großes Netzwerk von wunderbaren Menschen um mich herum. Menschen, von denen ich so viel gelernt habe, Menschen, die mich inspiriert haben, Menschen, mit denen ich immer gern zusammen war. Euch verdanke ich, dass die letzten drei Jahre so besonders waren!

Heute, drei Jahre nach meiner Ankunft in der Mainmetropole, bin ich gewiss kein anderer Mensch, aber mit Sicherheit eine erwachsenere und selbstsicherere Version von mir selbst - auch weil ich an euch und mit euch gewachsen bin. Ich verlasse Frankfurt mit dem guten Gefühl, immer mit diesem Ort und euch verbunden zu bleiben. Jedem einzelnen von euch wünsche ich nur das Allerbeste für die Zukunft!

Eure Kathrin

Dienstag, 13. August 2013

Jetzt seid ihr gefragt: Eure Reisetipps für Südafrika!

Einen wunderschönen guten Abend allerseits!

In 19 Tagen werden mein Mann und ich in ein Flugzeug steigen und uns auf den Weg nach Kapstadt machen. Wir waren noch nie dort, aber ich glaube, viele von euch schon! Und deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn ihr die Kommentarfunktion nutzen würdet, um mir eure schönsten Reisetipps für Südafrika zu verraten! :-)

Bislang steht folgendes auf dem Plan:
  • Auf den Tafelberg wandern
  • Kap der guten Hoffnung
  • Backpack Tour im Krüger Park
  • Pinguine (!)
  • Kleine Löwenbabys besuchen im Horseback Africa
Das ist aber bestimmt nicht alles, was man in Südafrika erleben kann - darum schreibt uns, was euch in diesem wunderschönen Land am meisten Spaß gemacht habt! Als Dankeschön könnt ihr dann später in diesem Blog lesen, wie es uns gefallen hat :-)

Liebe Grüße,

eure Kathrin

Samstag, 10. August 2013

Vom langsamen Abschiednehmen

Liebe Leser,

nun dauert es nicht mehr lang, bis wir uns endlich in unser großes Abenteuer stürzen! Doch vor jedem neuen Anfang steht zunächst einmal das Ende von etwas altem, und in unserem Fall ist es ja wirklich ein fast vollständiger Abschied von unserem alten Leben. Für unseren Traum, einmal um die Welt zu reisen, haben wir schließlich nicht nur unsere Jobs, sondern auch unser Zuhause aufgegeben  :-)

Was mir vorher jedoch nicht bewusst war, war, dass es sich dabei um einen Abschied auf Raten handeln würde. Schon vor Wochen gab es die eine oder andere Gelegenheit, bei der ich plötzlich dachte "Das mache ich gerade zum letzten Mal!". Manchmal war der Moment vorher abzusehen, wie zum Beispiel an dem Tag, als eine Kollegin in Mutterschutz ging und ich wusste, dass ich sie vor unserer Reise wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen würde. Manchmal kommen diese Momente aber auch ganz unerwartet, und von einer Sekunde zur anderen wird mir klar, dass wieder einmal ein kleiner Abschied bevorsteht. Manche dieser Abschiede gehen leicht, andere beschäftigen mich länger.

Zunächst wusste ich auch gar nicht so recht, wie ich damit umgehen sollte, schon so lange vor der tatsächlichen Abreise mit dem Abschiednehmen konfrontiert zu werden. Schließlich ist der Abschied von etwas lieb Gewonnenem nicht immer ganz einfach. :-)

Mittlerweile betrachte ich diese vielen kleinen Abschiede aber als eine gute Gelegenheit, mich auf den großen, den finalen Abschied vorzubereiten, der uns in 22 Tagen bevorsteht. Und ich versuche mir so oft es geht bewusst zu machen, dass ich ja wohl die ganzen letzten Jahre etwas falsch gemacht hätte, wenn ich jetzt keinerlei Wehmut verspüren würde!

Und sowieso und überhaupt: wir sind ja nun wirklich nicht aus der Welt! :-)

Dienstag, 6. August 2013

Langsam wird's ernst: Rucksack packen - der erste Versuch :-)

Hallo liebe Leser,

gestern Abend war es endlich so weit - die von uns bestellten Rucksäcke konnten von der Post abgeholt werden! Also haben wir gleich ausprobiert, ob unser Gepäck auch hineinpasst.

Zunächst aber zu den Rucksäcken selbst - nach langem Hin und Her und ausgiebigem Probetragen in der Globetrotter-Filiale unseres Vertrauens haben wir uns für folgende Rucksackmodelle entschieden:

Börni: Deuter Aircontact 50+10l
Kathrin: Deuter ACT Lite SL 45+10l

Ausschlaggebend war für uns vor allem der Tragekomfort, der bei diesen Modellen einfach am größten war. Mit nur 1,63m bin ich ja nicht die Allergrößte, und da war ein Rucksackmodell, das extra für Frauen ausgelegt ist, perfekt. :-)

Auch nach dem Auspacken gestern Abend machten die Rucksäcke einen guten Eindruck: Neben einem Bodenfach und einem Hauptfach bringen sie zwei Fächer im Deckel (eins innen, eins außen), zwei Netztaschen an den Seiten sowie zahlreiche Befestigungsgurte mit.

Dann wurde es spannend: unsere Wäsche hatten wir bereits in große Vakuumbeutel verpackt und wollten nun versuchen, diese in das Hauptfach des Rucksacks zu packen - bei mir kein Problem, wohl aber bei Börni: er musste den Vakuumbeutel noch einmal neu befüllen, weil er zu breit war und einfach nicht in den Rucksack packen wollte :-) Dann aber waren auch seine Klamotten sicher im Rucksack verpackt. Als nächstes füllten wir das Bodenfach mit Schlafsack, Handtuch, Regenjacke und Schuhen (erstaunlich, was da alles hineinpasst!). Schließlich verteilten wir die Campingküche sowie das restliche Kleinzeug (Reiseapotheke, Kosmetikartikel, etc.) noch auf die beiden Rucksäcke.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich war, dass tatsächlich alles in die Rucksäcke hineinpasst! :-)

Und hier ist er also, mein zukünftiger Reisebegleiter:



Voll gepackt wiegt der Rucksack gerade einmal acht Kilogramm, dazu kommt nur noch ein kleines Daypack (welches so ziemlich der letzte Ausrüstungsgegenstand ist, der uns noch fehlt). Bald kann's losgehen!