Vor jedem neuen Anfang muss man zuerst einmal etwas altes zu Ende bringen, und so stand uns in den letzten Tagen noch die Auflösung unserer bisherigen Wohnung bevor.
Mein letzter Umzug ist schon mehr als zwei Jahre her (in meinem Fall ist das verhältnismäßig lang :-) ), und so standen mir die Strapazen nicht mehr ganz so deutlich vor Augen, die damit immer einhergehen.
Dennoch war ich nicht gerade hocherfreut, als ich am Montagmorgen festgestellt habe, dass ich von unserem Drachenbootrennen am Wochenende schon einen ordentlichen Muskelkater im Rücken davongetragen hatte - für einen Umzug nicht gerade die allerbeste Voraussetzung :-)
Für Montagnachmittag hatte sich allerdings meine Mom angekündigt, um die ersten Kisten abzuholen, und so fingen wir gleich morgens an, die noch verbliebenen Sachen in die letzten Umzugskisten zu verpacken. Vieles hatte ich allerdings schon in den Wochen zuvor eingepackt, die Bücherregale waren bereits geleert und so kamen wir gut voran.
Als meine Mom dann mit dem ersten Schwung Kisten auf dem Heimweg war, hatten wir Platz genug unsere Möbel endgültig zu zerlegen. Nachdem wir um jeden Preis vermeiden wollten, dass der Transporter nicht ausreicht, haben wir die Möbel wirklich komplett auseinander gebaut. Alle Schrauben haben wir fein säuberlich in Gefrierbeutel verpackt und diese entsprechend beschriftet, damit wir auch in einem Jahr noch wissen, welche Teile zu welchem Möbel gehören ;-)
Als wir am Montagabend schließlich ins Bett gingen, war eigentlich schon alles für den Umzug vorbereitet. Das war auch gut so, denn am Dienstagmorgen hatten sich meine Rückenschmerzen in etwa verdoppelt. Ich schätze, mehrere Nächte in Folge auf dem Boden zu schlafen war auch nicht gerade förderlich... also überredete ich Börni, dass wir den Transporter früher abholen sollten als geplant, um noch am selben Abend nach Hause fahren zu können. Die Aussicht, endlich wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können war einfach zu verlockend :-)
Der Nachteil daran war allerdings, dass Börni und ich schon ohne unsere Helfer mit der Beladung des Transporters anfangen mussten. Drei Stockwerke rauf und runter, rauf und runter. Was war ich froh, als dann doch noch ein paar Helfer kamen und wir gegen 19:00 endlich alles verladen hatten!
Zum Abschied bestellten wir Pizza für alle, und schließlich machten wir uns gegen 21:30 Uhr auf den Weg in die Heimat. Zum Glück verlief die Fahrt völlig ohne Überraschungen, und um kurz nach eins kamen wir endlich zu Hause an.
Glücklicherweise ging das Ausladen am Mittwochmorgen dann (auch dank der lieben Unterstützung durch meine Eltern!) superschnell. Eine Schrecksekunde gab es zwar noch, als mein Dad auf der Treppe ausrutschte und sich den Knöchel grün und blau schlug, aber nachdem er heute schon wieder Rasen gemäht hat ist es wohl doch nicht so schlimm. Schließlich konnten wir gegen zwölf Uhr mittags hinter das Thema "Umzug" ein Häkchen setzen.
Heute erinnern mich nur noch der Muskelkater und eine gehörige Anzahl blauer Flecken an die Strapazen von gestern :-)
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