Guten Morgen!
Gestern stand also der zweite Tag unseres Tauchkurses an. Weil es morgens völlig windstill war, sich das hier aber sehr schnell ändern kann, entschieden wir, schon vor dem Frühstück einen kleinen Tauchgang einzulegen.
Das Anlegen der Taucherausrüstung ging schon viel leichter als am ersten Tag, und nach wenigen Minuten schleppten wir uns schon ins Wasser, wo wir weitere Techniken übten. Nach weiteren Theorievideos (diesmal ohne Stromausfall) ging es noch vor dem Mittagessen ein zweites Mal ins Wasser. Wieder einmal galt es, unter Wasser die Maske abzunehmen und sie später wieder aufzusetzen. Eigentlich sollten wir in der Lage sein, eine ganze Minute so unter Wasser auszuharren, aber für mich war jede Sekunde ein Alptraum, denn ich hatte ständig das Gefühl, kurz vor dem Ertrinken zu stehen, weil ich immer wieder Wasser einatmete. Aber zum Glück haben wir in Rob einen sehr guten und geduldigen Lehrer, der mich Schritt für Schritt an diese Herausforderung heranführte, bis ich es schließlich gar nicht mehr schlimm fand, ohne Taucherbrille unter Wasser zu sein. Ein gutes Gefühl, sich selbst und seine Ängste überwunden zu haben :-)
Nach dem Mittagessen kam dann endlich das, wofür wir die ganzen Strapazen eigentlich auf uns nehmen: der erste richtige Tauchgang! Zehn Meter tief tauchten wir hinab, und unglaubliche 36 Minuten blieben wir unter Wasser, um die vielen kleinen Fische zu beobachten, die diese fremde Welt regieren. Die Zeit verging wie im Flug, und viel zu bald kam das Zeichen zum Auftauchen! Ich freue mich schon sehr darauf, heute noch mehr von dieser neuen Umgebung zu entdecken!
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